Mittwoch, 8. Februar 2012
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Glossar

Von A wie Adressenanalyse bis Z wie Zuschuss: Das Lettershop-Glossar.

Haben Sie an alles gedacht? Wollen Sie noch mal in Ruhe etwas nachlesen? Dann sind Sie hier richtig: In dieser Liste finden Sie die wichtigsten Briefe rund um den Lettershop und Direktmarketing.

 


A

Adressenanalyse Dient der vollständigen Erkennung von Dubletten in Adressbeständen. Siehe auch "Dubletteneliminierung"

Adressenarten Unterscheidung in eigene Adressdatei, bestehend aus Kunden und Interessenten sowie Fremdadressen, die zum Beispiel zur Gewinnung von Neukunden angemietet werden können.

Adressenmittlung wird von Maklern betrieben, die in Auftrag Fremdadressen an- oder vermieten.

Adressaufkleber Adressträger. Gummiert, ungummiert oder als Selbstklebeetikett erhältlich.

Allonge Abschnitt einer LANG-DIN-Bestell- oder Antwortkarte, der abtrennbar ist. Auch: Abriß oder Talon.

Anredeschlüssel Code, der für die korrekte Ansprache des Angeschriebenen steht.

Antwortkarten Ermöglicht schnelle Reaktion des Angeschriebenen und damit Kontrolle des Erfolgs der Werbesendung.


B

Beihefter Werbemittel, die in einem Werbeträger wie z.B. Zeitschriften fest eingeheftet sind. Enthalten meist Coupons oder Antwortkarten.

Beilagen Funktionieren ähnlich wie Beihefter, liegen aber den Werbeträgern nur lose bei.

Blindmuster (= Handmuster) Vorgefertigtes Muster eines Werbemittels ohne die vorgesehenen Texte oder Bilder. Dient als Probestück für alle maschinellen Arbeitsgänge.

Briefing Komplette Informationen für die Erarbeitung einer Werbeaktion vom Konzept bis zum Druck bzw. Postauslieferung. Vom Auftraggeber zu erstellen.


C

Cabbage-Letter Kombination aus Brief und Prospekt, entweder als Prospekt mit integriertem Brief oder als illustrierter Brief.

Cheshire Für Presse-Sendungen verwendete Form von Adressträgern aus einfachem Papier.

Codierung Kennzeichnung von Antworthilfen oder Briefen. Dient der Auswertung eines Mailings.

Cost-per-order Summe zur Gewinnung eines Auftrags oder eines Kunden. Enthält Kosten für Werbemittel, Versand, Porto, Muster/Proben und Nachfassaktionen.


D

Database Kunden- bzw. Werbedateien mit gespeicherten Kriterien wie Bestelldaten, Bestellwert oder Kauffrequenz für eine ausgewählte und gezielte Ansprache des Empfängers

DIN-Formate In drei DIN-Reihen genormte Papierformate. A: Werbebriefe, Prospekte, Broschüren, Kataloge und Antworthilfen. B und C: Briefumschläge, Mappen, Aktendeckel.

Doppeln Technische Methode, bei der aus Teilen des Talons von Endlosformularen durch Zusammenkleben (=Doppeln) Antwortkarten hergestellt werden.

Dubletten Adressen, die in Datenbeständen mindestens doppelt vorkommen.

Dubletteneliminierung Methoden zur Vermeidung von Dubletten. Manuell oder maschinell möglich.


E

Early-Bird Anreiz für Empfänger von Direktwerbung, seine Antwort möglichst schnell zurückzusenden. Zum Beispiel Geschenke, die an die ersten Hundert Einsender gehen.

Einzelblatt-Laserdrucker Vereinfachung bei der Herstellung von Direktwerbemitteln durch personalisierte Bedruckung einzelner Bogen.

Eiserne Hand Unterschriftenautomat für Direktwerbemittel

Endloswerbemittel Werden direkt vom Kettendrucker oder Laserdrucker beschriftet. Papier wird dabei als Rolle geliefert.


F

Falzen Bezeichnung für Falten eines Briefs, Prospekts oder einer anderen Drucksache. Meist maschinell. Dient der Führung des Empfänger durch das Werbemittel.

Fulfillment Begriff für die Auftragsabwicklung: Lagern, Verpacken, Versenden, Fakturieren, Abrechnung, Debitorenbuchhaltung, Mahnung.


G

Gewichtsberechnung Lässt sich einfach mit der Formel Blattformat x Papiergewicht/10.000 bestimmen.

Gewichtsgrenzen Wichtiger Planungsfaktor. Gesamtgewicht des Mailings sollte unter der jeweiligen Porto-Gewichtsgrenze bleiben.

Give-away Zugabe oder Gratisleistung als Anreiz um zu bestellen oder um zu antworten, die dem Werbemittel beigelegt wird.


H

Hauptstreuung Aussendung eines Mailings nach der Streuung einer Testsendung


I

Incentive Gezielter Anreiz, der zum Kauf oder zur Bestellung führen soll.

Ink-Jet-Adressiersystem Computergesteurtes Adressierverfahren, bei dem Adressen direkt vom Computer auf Einzeladressträger geschrieben werden.

Inserts Andere Bezeichnung für Beihefter


J

Johnson-Box Eine Art Überschrift für Werbebriefe, die die wesentlichen Vorteile eines Angebots auf den Punkt bringt.


K

Kettendrucker Druckmethode, bei der Buchstaben und Zeichen auf einer endlos rotierenden Kette am Drucktuch vorbeigeführt werden.

Konfektionierung Fasst alle Tätigkeiten zusammen, die für das Erstellen einer versandfertigen Aussendung notwendig sind: Falzen, Einlegen in die Versandhülle, Aufkleben von Adressen, Frankierung, Sortieren, Zählen und Bündeln.

Kundendatei Enthält bereits verwendete Adressdaten der beauftragenden Unternehmen. Laufende Pflege und Aktualisierung entscheidend.


L

Laser-Printer Übertragen Texte und Adressen, die in einem Computer gespeichert sind, auf dafür geeignete Vordrucke. Vorteile: Große Auswahl an Schriften, Qualität der Reproduktion und Herstellgeschwindigkeit.

Layout Erster Entwurf eines Werbemittels, die die Anordnung von Text und Bildern verdeutlicht. Vorstufe zur Reinzeichnung, der finalen Stufe zur Erstellung eines Werbemittels.

Leads US-amerikanische Bezeichnung für Interessentenanschriften.

Leaflet Andere Bezeichnung für Flyer.

Legende Bezeichnung für Bildunterschriften

Leitregion Die zwei ersten Ziffern der PLZ

Listbroker-Adressen Adressenlisten von Kunden oder Interessenten von Verlagen oder Dienstleistungsunternehmen, die ihre Adressen an Werbungstreibende zur einmaligen Benutzung vermieten.

List-Sort Das Sortieren von Adressen nach bestimmten Kriterien, z. B. nach Alphabet oder Postleitzahlen.


M

Makulatur Fehldrucke oder beschädigte Druckbögen.

Mailing Direktwerbesendung, die per Post an ausgewählte Empfänger gesandt wird.

Match-Code Extrakt aus der Adresse, um mit einfachen Methoden die Mehrfachspeicherung von Adressen zu vermieden. Siehe auch Dubletteneliminierung.


N

Nachfass-Mailing Mailing, das nach der Hauptaussendung an alle Nichtreagierer versandt wird, um die Responsequote zu erhöhen.

Nesten Zusammenfassung einzelner Mailing-Bestandteile vor der eigentlichen Kuvertierung.

Nielsen-Gebiete Geographische Gliederung Deutschlands nach Gebieten, in denen die Absatzentwicklung einzelner Produkte untersucht wird.


O

Offset-Brief Klassische Form des Werbebriefs für den Einsatz dort wo personalisierte Werbung nicht zweckmäßig ist.


P

Panel Eine Art permanente Stichprobe: Gruppe von Personen, Haushalten oder Betrieben, die sich regelmäßig befragen lässt.

Peel-off-Label Abziehbares Selbstklebeetikett auf einem Mailing, das auf einen Bestellschein oder eine Antwortkarte geklebt werden kann.

Perforation Vorgefertigte Trennlinie, an der ohne Hilfsmittel etwas ab- oder herausgetrennt werden kann. Erleichtert Empfängern eines Mailings eine Reaktion.

Personalisierung Die persönliche Ansprache des Empfängers von Direktwerbung mit Name, Anrede und anderen persönlichen Daten.

Prämie Anreiz zur Erhöhung der Responsequote.

PS Abkürzung für Postskriptum oder Nachwort. Wird vom Leser erfahrungsgemäß besonders beachtet.

Purge-Liste Bezeichnung für Adressen, die bei einem Abgleich aus einer anderen Liste ausgefiltert werden.


R

Reinzeichnung Letzte Stufe des graphischen Entwurfs für ein Werbemittel

Remaliner Seitlicher Führungslochrand bei Endlosformularen.

Reprovorlage Vorlage zur Herstellung des Druckträgers.

Response Bezeichnung für den Rücklauf eines Mailings beim Absender eingegangen ist. Je höher die Responsequote, desto mehr mögliche Käufer und desto erfolgreicher das Mailing.

Robinson-Liste Adressliste, in die sich jeder aufnehmen kann der keine Direktwerbung von Unternehmen erhalten will.

Rückumschlag Kuvert, das einer Direktwerbesendung beiliegt, um dem Empfänger die Rücksendung bestimmter Elemente wie zum Beispiel eines Bestellformulars zu erleichtern.


S

Selektionsmerkmale Gespeicherte Kriterien, nach denen Adressen ausgewählt werden können.

Selfmailer Komplette Packages, bei denen aus vorgedruckten Bögen vollständige und versandfertige Mailings gefertigt werden: Der Brief und weitere Infoträger wie eine Broschüre oder ein Prospekt sind dadurch eins.

Standardbrief Mit allgemeiner statt persönlicher Anrede, z.B. "Lieber Kunde,..." Adresse nur auf dem Umschlag. Preiswerte Alternative.


T

Teaser Werbeelement, das auf ein bestimmtes Produkt aufmerksam macht, ohne eine konkrete Botschaft zu übermitteln oder das eigentliche Produkt zu nennen.

Testimonial Anschreiben, die positive oder anerkennende Aussagen von Kunden über ein Produkt enthalten.

Test Zur Überprüfung von Werbemaßnahmen. Je nach Ergebnis lassen sich die Werbemittel oder die Zusammensetzung der Zielgruppe verändern.

Typographie Bezeichnet die Gestaltung von Schriften und deren Größen. Ziel ist eine bestmögliche Lesbarkeit der Texte.


U

Unternehmensgeschichte 1959 Adressmanagement

USP Abkürzung für "Unique Selling Proposition". Bezeichnet Eigenschaften eines Produkts, die es einzigartig machen und von anderen unterscheiden.


Z

Zuschuss Über die eigentliche Auflage hinaus erforderlicher Papierbedarf, um technisch bedingte Makulatur auszugleichen.

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